Warum Würzburg?
Skateboard Bayern arbeitet daran, die Kräfte von bereits organisierten Skater:innen zu bündeln um einerseits ihr Engagement Landes- als auch Bundesweit sichtbar zu machen – in und außerhalb unserer Szene-Bubble.
Und auf der anderen Seite genau deren Power irgendwann bis in die hintersten Regionen unserer 7 Regierungsbezirke Bayerns mit dem kompletten Spektrum von d.i.y. bis zum organisierten Sport strahlen zu lassen. Es werden immer neue Crews auftauchen und die Anforderungen sind ähnlich. Planung, Bau und Modernisierung von Skateparks outdoor sowie indoor. Contests und Events in der ganzen Bandbreite bis zum Zielwettkampf. Vor allem einen Hallenbetrieb aufrecht zu erhalten, sich weiter zu professionalisieren, fortzubilden, qualifizieren, Fördermittel zu beantragen, den Anforderungen und vor allem der hohen Verantwortung im Bereich der Kinder- und Jugendarbeit gerecht zu werden. Das ist nochmal eine andere Nummer. Mit starken Persönlichkeiten rund um Würzburg aber auch mit Schnittstellen Ober- und Mittelfranken war es nur logisch, die erste C-Trainer:innen-Ausbildung Bayerns dort zu starten, in enger Absprache unsere Kader-Athlet:innen indoor zu trainieren und auch die Landesmeisterschaft in der Disziplin „Park“ erneut dort abzuhalten.

Was macht der Skateboarding Würzburg e. V. konkret?
Der Skateboarding Würzburg e.V. (ehemals Skatepark Würzburg e.V.) ist ein gemeinnütziger Verein, der sich seit 2010 für die Interessen der Skateboard-Szene in Würzburg einsetzt. Entstanden aus dem Engagement lokaler Skater:innen, hat der Verein maßgeblich dazu beigetragen, Skateboarding in Würzburg sichtbar zu machen und nachhaltig zu fördern.
Ein großer Meilenstein war der Bau des Skateparks an den Zellerauer Mainwiesen, der nach intensiver Planung 2013 eröffnet wurde. Die Würzburger Skateboardszene und der Verein unterstützten das Projekt nicht nur ideell, sondern auch organisatorisch und finanziell.
Auch in den folgenden Jahren blieb der Verein aktiv: Er engagierte sich für die Weiterentwicklung der Anlage in Form einer Bowl-Erweiterung, die 2020 realisiert wurde. Dabei brachte der Verein Spenden ein und arbeitete bei der Planung eng mit dem Bauunternehmen und der Stadt Würzburg zusammen.

Seit 2024 betreibt der Verein außerdem eine eigene Skatehalle, die einen wetterunabhängigen Ort zum Skaten bietet. Ein Großteil der Rampen wurde dabei von Vereinsmitgliedern in rein ehrenamtlicher Arbeit selbst gebaut und wird bis heute gemeinschaftlich gewartet, weiterentwickelt und an neue Ideen angepasst. Mit offenen Skatezeiten, speziellen FLINTA*-Sessions, gezielter Nachwuchsförderung im Breiten- und Leistungssportbereich sowie selbstorganisierten Slots für Mitglieder konnte der Verein hier optimale Bedingungen für Einsteiger:innen und erfahrene Skater:innen gleichermaßen schaffen. Neben Infrastrukturprojekten organisiert und unterstützt der Verein Events, Contests und Treffen der lokalen Skate-Community und setzt sich allgemein für bessere Bedingungen für den Rollsport in Würzburg und der Region ein. Damit trägt Skateboarding Würzburg e.V. maßgeblich zur Förderung der Skateboard-Kultur und der Jugendarbeit in der Stadt bei.

Credits: @johannes.kiefer
www: skateboarding-wuerzburg-ev.de